Nachhaltigkeit

Warum ist unsere Flotte so wichtig?

Das Fischen nach und der Fang von Kabeljau spielt im Arbeitsleben und bei der Entwicklung der norwegischen Küste seit Jahrhunderten eine wesentliche Rolle. Es war immer unser Ziel, eine beneidenswerte und moderne Fischereiflotte zu schaffen, die es uns ermöglicht, im Einklang mit der Natur zu arbeiten.

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Unsere Flotte ist umfangreich, sowohl in Bezug auf die Größe als auch auf die Fanggeräte, die wir einsetzen. Mit unseren Hochseeschiffen und einer großen Anzahl von kleineren Küstenfahrzeugen können wir eine Reihe von Fischen und Meeresfrüchten fangen, darunter auch unseren Kabeljau.

Fishing village
6309 Wasserfahrzeuge

Insgesamt sind 6.309 Wasserfahrzeuge aller Größen zum Fischen in norwegischen Gewässern zugelassen.

Man preparing for filleting
9924 Menschen

Beinahe 10.000 Vollzeitbeschäftigte sind in der norwegischen Fischereiindustrie tätig.

Two men working on a fishing boat
2365 Menschen

sind in der Branche teilzeitbeschäftigt.

Die Fischereiflotte

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  • 1 Ringwade

    Ein Ringnetz ist eine Netzwand, die das Schiff um einen Fischschwarm legt. Es wird an der Unterseite zugezogen, sodass der Schwarm darin gefangen ist. Die Fische werden dann an Bord gezogen oder gepumpt.

    AKTIVE FANGGERÄTE

    Die Geräte müssen sich zum Fangen aktiv zum Fisch hin bewegen. Mit Ausnahme von Snurrewaden müssen Fischer, die aktive Fanggeräte benutzen wollen, eine Sonderlizenz beantragen. Damit sind sie für das Fischen als Freizeitbeschäftigung gesetzlich verboten.

Unsere Fischerei verwendet eine Reihe von Fangmethoden, vom Schleppnetz bis hin zur Handleine. Nachhaltigkeit ist aber auch hier ausschlaggebend.

In einem normalen Jahr wird der norwegische Kabeljaufang in erster Linie mit Schlepp- und Kiemennetzen durchgeführt.

Für die Zukunft planen

Die festgelegten Quoten wurden vom Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) empfohlen – eine führende internationale Forschungseinrichtung, die unsere Bestände überprüft und uns bei der Zukunftsplanung behilflich ist. Diese Quoten ermöglichen uns einen nachhaltigen Fischfang und gewährleisten damit die Zukunft unserer florierenden Kabeljaubestände.

Anreize für Nachhaltigkeit schaffen

Die Vertriebsorganisationen regulieren sich selbst, um faire, aber wettbewerbsfähige Konditionen im Markt aufrechtzuerhalten. Ein wichtiger Aspekt ist, dass sie den Fischern einen Mindestpreis für den Fang garantieren.

Nachhaltige Fischerei wird belohnt, für das Landen von gut gehandhabtem und qualitativ hochwertigem Fisch werden Prämien ausbezahlt.

Da Quoten für die Nachhaltigkeit unserer Fischindustrie lebenswichtig sind, werden Fischer bestraft, die ihre Quoten überschreiten. Für Fisch, der die Quote übersteigt, erhalten sie nur 20 % des jeweiligen Werts.

Da wir aber eine Null-Abfall-Regelung haben, werden alle gelandeten Fische auf dem Markt verkauft. Der überschüssige Gewinn (nachdem der Fischer seine 20 % erhalten hat) wird in die Überwachung der Fischerei investiert.

Diese Regelung sorgt dafür, dass es für die Fischer keinen Anreiz für die Überschreitung ihrer Quoten gibt.