Darum ist unsere Flotte so wichtig

Das Fischen nach und der Fang von Kabeljau spielt im Arbeitsleben und bei der Entwicklung der norwegischen Küste seit Jahrhunderten eine wesentliche Rolle. Es war immer unser Ziel, eine beneidenswerte und moderne Fischereiflotte zu schaffen, die es uns ermöglicht, auf nachhaltige Weise zu arbeiten.

Unsere Flotte ist umfangreich, sowohl in Bezug auf die Größe als auch auf die Fanggeräte, die wir einsetzen. Mit unseren Hochseeschiffen und einer großen Anzahl von kleineren Küstenfahrzeugen können wir eine Reihe von Fisch und Meeresfrüchten fangen, darunter auch unseren Kabeljau.

Eine ansehnliche Flotte

6309 Fischereifahrzeuge

Qualifizierte Arbeitskräfte

In der Fischindustrie arbeiten 9924 Vollzeitbeschäftigte

Ein großer Arbeitgeber

In der Fischindustrie arbeiten 2356 Teilzeitbeschäftigte

Quelle: 2010, Norwegian Directorate of Fisheries

Die Fischereiflotte

Unsere hochentwickelte Flotte ermöglicht es uns, dass ab dem Augenblick, in dem der Fisch im Ozean gefangen wird, bis zu dem Zeitpunkt, an dem er die Verbraucher auf der ganzen Welt erreicht, der Schwerpunkt auf Qualität liegt.

DIE HOCHSEEFISCHEREIFLOTTE

Die Hochseefischereiflotte besteht aus Wasserfahrzeugen mit einem Frachtraum von mehr als 500 m3. Dazu gehören Kabeljau-Trawler, Ringwadenschiffe und Fabriktrawler.

DIE KÜSTENFISCHEREIFLOTTE

Wasserfahrzeuge für die Küstenfischerei verfügen über einen Frachtraum von weniger als 500 m3. Früher lautete die Definition für ein Wasserfahrzeug der Küstenfischereiflotte eine Länge von weniger als 28 m.

Active fishing gear: Purse-seine, trawl net, and danish seine
Passive fishing gear: Long line, net, and hand-line

AKTIVE FANGGERÄTE

Die Geräte müssen sich zum Fangen aktiv zum Fisch hin bewegen. Mit Ausnahme von Snurrewaden müssen Fischer, die aktive Fanggeräte benutzen wollen, eine Sonderlizenz beantragen. Damit sind sie für das Fischen als Freizeitbeschäftigung gesetzlich verboten.

PASSIVE FANGGERÄTE

Der Fisch muss sich zum Fanggerät hinbewegen, um gefangen zu werden. Dabei handelt es sich um die herkömmliche Fangmethode, und deshalb werden die Fischereifahrzeuge, die so fischen, als herkömmliche Fischereifahrzeuge bezeichnet.

Ringwade

Ein Ringnetz ist eine Netzwand, die das Schiff um einen Fischschwarm legt. Es wird dann an der Unterseite zugezogen, so dass der Schwarm gefangen ist. Die Fische werden dann an Bord gezogen oder gepumpt.

Schleppnetz

Beim Fischen mit Schleppnetzen wird ein großer Sack verwendet, der von den Trawler-Türen offen gehalten wird, während er vom Boot durch das Wasser gezogen wird. Das ist eine sehr wichtige Fangmethode für die norwegische Kabeljaufischerei.

Snurrewade

Eine Mischung aus Schlepp- und Netzfischen. Schiffe mit Snurrewaden werfen einen großen Sack um die Fische und ziehen ihn eine kurze Strecke durch das Wasser, bevor sie ihn an Bord ziehen.

Langleine

Eine Langleine besteht aus einer Hauptleine, an der eine Reihe von kürzeren Leinen, die so genannten Mundschnüre, befestigt sind. Diese sind etwa einen halben Meter lang und weisen an den Enden beköderte Haken auf.

Netz

Beim Netzfischen wird eine Netzwand mit Auftriebskörpern an der Kopfleine und Gewichten an der Grundleine verwendet, so dass das Netz senkrecht im Meer stehen kann.

Handleine

Eine Schleppangel oder Juksa ist eine Angel mit einer geringen Anzahl von Haken. Sie wird zum senkrechten Fischen in der Wassersäule verwendet.

FANGMETHODEN

Unsere Fischerei verwendet eine Reihe von Fangmethoden, vom Schleppnetz bis hin zur Handleine. Nachhaltigkeit ist aber auch hier ausschlaggebend.

In einem normalen Jahr wird der norwegische Kabeljaufang in erster Linie mit Schlepp- und Kiemennetzen durchgeführt.

 

Für die Zukunft planen

Die eingeführten Quoten wurden vom Internationalen Rat für Meeresforschung [International Council for the Exploration of the Sea] empfohlen – eine führende internationale Forschungseinrichtung, die unsere Bestände beurteilt und uns bei der Zukunftsplanung behilflich ist. Sie ermöglichen uns einen nachhaltigen Fischfang und gewährleisten damit die Zukunft unserer florierenden Kabeljaubestände.

Anreize schaffen für die Nachhaltigkeit


Die Verkaufsorganisationen regulieren sich selbst, um faire, aber wettbewerbsfähige Konditionen im Markt aufrechtzuerhalten. Ein wichtiger Aspekt ist, dass sie den Fischern einen Mindestpreis für den Fang garantieren.

Nachhaltige Fischerei wird belohnt, für das Landen von gut gehandhabtem und qualitativ hochwertigem Fisch werden Prämien ausbezahlt.

Da Quoten für die Nachhaltigkeit unserer Fischindustrie lebenswichtig sind, werden Fischer bestraf, die ihre Quoten überschreiten. Für den Fisch, der die Quote übersteigt, erhalten sie nur 20 % des jeweiligen Werts.

Da wir aber eine Null-Abfall-Regelung haben, werden alle Fische, die gelandet werden, auf dem Markt verkauft. Der überschüssige Gewinn (nachdem der Fischer seine 20 % erhalten hat) wird in die Überwachung der Fischerei investiert.

Diese Regelung sorgt dafür, dass es für die Fischer keinen Anreiz für die Überschreitung ihrer Quoten gibt.