Zukunftsorientiert denken

Für eine Nation, deren Kultur und Geschichte so untrennbar mit dem Meer verbunden ist, ist der Schutz unseres Kulturerbes und die Pflege unserer Bestände lebenswichtig. Deshalb ist unser Ansatz für das Fischereimanagement ganzheitlich: Der Fisch, das Meer, unsere Bevölkerung und unsere inspirierende Umgebung stehen bei allem, was wir tun, im Mittelpunkt.

Unser Management- und Überwachungsprozess basiert auf langfristigem Denken. Damit können wir unsere Fischbestände absichern – vor allem Kabeljau – und unsere Fachleute in der Branche und die Bevölkerung in unseren Küstenorten schützen. Jeder Schritt des Fischereiprozesses – vom Fang bis zum Verkauf – wird durch Quoten und Lizenzen genau geregelt und durch Überwachungsmaßnahmen und Kontrollen überwacht. Es handelt sich dabei um einen Prozess, der als der beste der Welt gilt.

Der Überwachungsprozess

Das Wissen und die Kompetenz Norwegens stellt eine der größten Chancen für die weltweite Forschung und Entwicklung im Bereich Fisch und Meeresfrüchte dar. Durch Gesetzgebung, Regulierung und Kontrollen setzen wir diese Forschung in nachhaltige Verfahren um.

Das Ergebnis? Die umfangreichsten und florierendsten Bestände von qualitativ hochwertigem Kabeljau auf der ganzen Welt – das ist eine Tatsache.

Research

Institute of Marine Research (IMR)
International Council for the Exploration of the Sea (ICES)
National Institute of Nutrition and Seafood Research (NIFES)

Magnifying glass

Legislation

Norwegian Parliament

Paragraph symbol

Regulation

The Ministry of Trade, Industry and Fisheries
The Directorate of Fisheries
The Joint Norwegian-Russian Fisheries Commision
Regional Fisheries Management Organisations (RFMOs)

Paper and pencil

Control

The Directorate of Fisheries
Sales organizations
The Coast Guard
Norwegian Food Safety Authority

Checkmark
A small fishing boat on the sea

Forschung

Das Wissen und die Kompetenz Norwegens stellt eine der größten Chancen für die weltweite Forschung und Entwicklung im Bereich Fisch und Meeresfrüchte dar.

Die norwegischen Forschungseinrichtungen überwachen die Meere, um sicherzustellen, dass die Ressourcen auf nachhaltige Art behandelt werden. Sie beobachten den Klimawandel und geben Empfehlungen zur Regulierung zum Schutz des Ökosystems. Sie erforschen auch den Nutzen von Fisch und Meeresfrüchten als Nahrungsmittel für den Menschen.

Durch Gesetzgebung, Regulierung und Aufsicht setzen wir diese Forschung in nachhaltige Verfahren um.

Die folgenden Gremien wirken mit:

Das Institut für Meeresforschung

Als das größte Zentrum für Meereswissenschaft in Norwegen spielt das Institut für Meeresforschung (IMR) [Institute of Marine Research] eine wesentliche Rolle im Überwachungsprozess. Das Institut berät und unterstützt uns durch seine Forschung im Bereich Aquakultur und der Ökosysteme unserer verschiedenen Fanggründe für Kabeljau – die Barentssee, die Nordsee, die norwegische Küste und die norwegische See.

Die Erhaltung der Gesundheit unserer Meere ist für unsere Fischerei von grundlegender Bedeutung – und wäre ohne die Beratung durch das IMR schwieriger.

Internationaler Rat für Meeresforschung

Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) [International Council for the Exploration of the Sea] koordiniert und fördert die Meeresforschung in den Bereichen Meereskunde, Meeresumwelt, Ökosystem der Meere und lebende Meeresressourcen im Nordatlantik. Er ist die Hauptquelle für die wissenschaftliche Beratung zum marinen Ökosystem für Regierungen und internationale Aufsichtsbehörden.

Nationales Institut für Forschung im Bereich Ernährung und Fisch und Meeresfrüchte (NIFES)

Das NIFES [National Institute of Nutrition and Seafood Research] ist ein staatliches Forschungsinstitut in den Bereichen Nährstoffgehalt von Fisch, Sicherheit von Fisch und Meeresfrüchten und die Auswirkungen des Verzehrs von Fisch und Meeresfrüchten auf die Gesundheit. Es erforscht, wie sich Fischfutter auf die Gesundheit und das Wohlergehen der Fischbestände sowie auf die Umwelt auswirkt. Das sorgt dafür, dass wir über die bestmögliche Grundlage für nachhaltige Fischerei und die Aquakulturproduktion verfügen.

Gesetzgebung

Im Gesetz über Meeresressourcen ist das Fischen nach lebenden Meeresressourcen geregelt. Im Teilnahmegesetz ist geregelt, wer seinen Lebensunterhalt durch Fischen bestreiten kann. Das Ziel der beiden Gesetze ist der Schutz des Ökosystems und die Existenzgrundlage aller Beteiligten in der Fischindustrie.

Seit 1987 sind Rückwürfe in Norwegen streng verboten. Der Rückwurf von unerwünschten Beständen zurück ins Meer ist nicht nur eine Verschwendung von Nahrungsmitteln, sondern führt auch zu nicht aufgezeichneten Fängen und ungenauen Statistiken, die die Grundlage der wissenschaftlichen Beurteilung beeinträchtigen. Das ist immer noch der wesentliche Unterschied zwischen der gemeinsamen Fischereipolitik der EU (was nicht an Land gebracht werden kann, wird weggeworfen) und dem norwegischen Managementsystem (wir müssen an Land bringen, was wir fangen).

  • Wir sind weltweit führend bei Maßnahmen zur Reduzierung von Rückwürfen.
  • Es treten in unseren Gewässern nahezu null Fälle von illegalem, nicht gemeldetem und nicht reguliertem Fischen nach Kabeljau auf.
  • Wir haben strenge Kontrollen für ausländische und norwegische Seefahrzeuge sowohl an Land als auch auf dem Meer.
  • Norwegen verfügt über strenge Vorschriften in Bezug auf Fanggeräte.


Regulierung

Quotenregelungen, internationale Fischereivereinbarungen und die Regulierung der Fanggrößen – die Einrichtungen in unserer Industrie arbeiten eng zusammen, um das langfristige Überleben der norwegischen Fischindustrie zu sichern.

Weitere Informationen zu Regulierung finden Sie hier.

Kontrollen

Von den Schiffen bis zu unseren Verarbeitern wird in jedem Schritt unseres Managementprozesses sichergestellt, dass wir unseren Kabeljau nachhaltig fangen. Für die zukünftigen Generationen wird unsere Kabeljaufischerei durch Quoten und Lizenzen rigoros geregelt.

Unser strenger und bahnbrechender Management- und Überwachungsprozess gilt als der beste der Welt. Seit über 20 Jahren wird unser Kabeljaubestand auf der Grundlage der besten wissenschaftlichen Empfehlungen bewirtschaftet. Dieser Prozess wird kontinuierlich weiterentwickelt, damit wir auch in der Zukunft die besten sind.

Das Management unserer Fänge ist nicht leicht. Aus diesem Grund sind Rückwürfe in Norwegen seit 1987 verboten.

Dieses Verbot ist für die Wirksamkeit des nachhaltigen Managements unserer Fischerei ausschlaggebend. Der Rückwurf von unerwünschten Beständen ins Meer ist nicht nur eine Verschwendung von Nahrungsmitteln, sondern führt auch zu nicht aufgezeichneten Fängen und ungenauen Statistiken, die die Grundlage der wissenschaftlichen Beurteilung der Bestände beeinträchtigen.

Das ist immer noch ein wesentlicher Unterschied zwischen der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU (was nicht an Land gebracht werden kann, wird weggeworfen) und dem norwegischen Managementsystem (wir müssen an Land bringen, was wir fangen).

Das Ergebnis:

  • Wir sind weltweit führend bei Maßnahmen zur Reduzierung von Rückwürfen.
  • Es treten nahezu null Fälle von illegalem, nicht gemeldetem und nicht reguliertem Fischen nach Kabeljau auf.
  • Wir haben strenge Kontrollen für ausländische und norwegische Seefahrzeuge sowohl an Land als auch auf dem Meer.
  • Die Einhaltung der Regeln bezüglich der Fanggeräte wird streng überwacht.

Unsere Überwachungs- und Kontrollprogramme wurden für die gesamte Produktionskette eingerichtet und werden dort eingesetzt. Alle Organisationen, die an der Produktion und Lieferung von norwegischem Kabeljau beteiligt sind, arbeiten beim Aufbau des Überwachungssystems zusammen. Das führt zu einem Risikomanagement, das die Sicherheit von Fisch und Meeresfrüchten gewährleistet und die Interessen der Verbraucher schützt.

So viele Kontrollen mögen zwar schwierig und zeitaufwändig sein, doch wir sind davon überzeugt, dass der Fischindustrie, die in unserer Kultur eine so wichtige Rolle spielt, nichts Geringeres gebührt.

Das Amt für Fischerei

Das Amt für Fischerei [Directorate of Fisheries] überwacht und regelt die gesamte Wertkette durch Aktivitäten wie Kontrollen am Kai und an den Verkaufsstellen, Prüfungen nach dem Landen und Kontrollen auf hoher See. Der Hauptschwerpunkt liegt auf der Überwachung der Quoten und dafür zu sorgen, dass die Fangaktivitäten den geltenden Vorschriften entsprechen. Des Weiteren ist das Amt für das Aquakulturmanagement verantwortlich und für die Überwachungsfunktionen für die Aquakultur zuständig.

Vertriebsorganisationen

Norges Råfisklag logo
SUROFI logo
Rogaland Fiskesalgslag logo
Vest-Norges Fiskesalslag logo
Skagerrakfisk logo

Die Vertriebsorganisationen gehören den norwegischen Fischern. Ihr Hauptziel liegt darin, für eindeutige, faire und geregelte Bedingungen in Bezug auf den Fischfang und den Handel zwischen den Fischern und den Käufern zu sorgen. Sie arbeiten unter der Aufsicht des norwegischen Amts für Fischerei. Es ist in Norwegen verboten, Meeresfisch außerhalb der Vertriebsorganisationen zu verkaufen.

Die Küstenwache

Die Küstenwache ist für die Durchführung der Ressourcenüberwachung sowohl der norwegischen als auch der ausländischen Hochseefischereiflotte verantwortlich. Sie führt die operative Überwachung der Fischereiaktivitäten durch Ressourcenkontrollen, Quotenkontrollen, Überprüfungen von Wasserfahrzeugen, Zollkontrollen und die allgemeine Überwachung der norwegischen Gewässer durch.