Nachhaltigkeit

Unsere nachhaltige Zukunft sichern

Vorhersehbarkeit ist etwas Positives. Wir wollen uns auf den norwegischen Kabeljau auf Jahre hinaus verlassen können. Deshalb haben wir ein bahnbrechendes Rahmenwerk für die Regulierung unserer Industrie geschaffen. Das Rahmenwerk trägt zur Schaffung eines Mehrwerts durch die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen und Güter bei, während die Einhaltung der Richtlinien von den Organisationen vor Ort genau überwacht wird.

Mehr dazu

Der gesamte Fischfang – sowohl in den kalten, klaren Gewässern Norwegens als auch in anderen Ländern – ist geregelt, um die beste Qualität für den Kabeljau zu gewährleisten. Deshalb arbeiten die Regierung und die Gremien vor Ort bei der Umsetzung der Richtlinien mit der Europäischen Union und anderen internationalen Kooperativen zusammen.

Regulierung von Fisch und Meeresfrüchten

In den Entscheidungsprozess wird ein breites Spektrum von Verbänden, Vereinigungen und Behörden mit einbezogen: von Umweltschutzorganisationen bis hin zum Samenparlament.

  • Fischerverbände
  • Fischindustrien
  • Gewerkschaften
  • Samenparlament
  • Kommunalbehörden
  • Andere relevante Interessenvertreter, z. B. Umweltschutzorganisationen

 

Das Ministerium für Handel, Industrie und Fischerei

Das Ministerium entwirft und setzt Gesetze und Verordnungen in Bezug auf Fischerei, die Aquakulturbranche, die Sicherheit von Fisch und Meeresfrüchten sowie den Seetransport um. Es koordiniert das Ressourcenmanagement, die Fischereiflotten, das Erteilen von Lizenzen und den Zugang zu Fischerei und Aquakultur.

Die Hauptaufgaben des Ministeriums sind Quotenverhandlungen, internationale Fischereivereinbarungen und die nationale Regulierung der Fischerei. Es ist auch für Aquakulturpolitik und -management sowie die umweltgerechte Nachhaltigkeit der Aquakulturindustrie zuständig, einschließlich der Gesundheit der Fische, der Fürsorge sowie der Vorschriften für die Erteilung von Lizenzen.

1946, an illustration of Norway

Norwegen war das erste Land mit einem eigenen Fischereiministerium.

Organizational chart

Vier Abteilungen: Fischerei und Aquakultur, Fisch und Meeresfrüchte, Küstenmanagement und Meeresumwelt sowie Forschung, Management und Verwaltung.

ICES. Directorate of Fisheries. Norwegian Food Safety Authority

Es wird von Einrichtungen wie dem Amt für Fischerei, der Norwegischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und dem ICES beraten.

Das Amt für Fischerei

Das Amt für Fischerei ist das ausführende Organ des Ministeriums für Handel, Industrie und Fischerei.            

Aufgabe des Amts für Fischerei ist es, für die Einhaltung der Vorschriften zu sorgen. Das bedeutet die Festlegung von Kriterien für die Teilnahme an der Fischerei, einschließlich technischer Vorschriften, Fanggrößen und zeitlicher Beschränkungen für Fischerei.            

Das Amt trägt auch die Gesamtverantwortung für die Verwaltung des Fischzuchtgesetzes und des Aquakulturgesetzes sowie die ausführende Verantwortung für das Nachverfolgen der politischen Zielsetzungen in Bezug auf die Aquakultur.

Das Amt wurde 1900 gegründet.

500

Über 500 Mitarbeiter.

Organizational chart

Drei Hauptaufgabenbereiche: Ressourcenmanagement, Aquakultur und Küste und Statistiken.

Die Gemeinsame Norwegisch-Russische Fischereikommission

Die Gemeinsame Norwegisch-Russische Fischereikommission ist eine bilaterale Managementkommission, die Quoten für die wichtigsten gemeinsam genutzten Fischbestände in der Barentssee und in der Norwegischen See festlegt und aufteilt. Es handelt sich dabei um Kabeljau, Schellfisch, Lodde und grönländischen Heilbutt. Die Quoten werden nach den Empfehlungen des ICES festgelegt.

1976

Die norwegisch-russische Kooperation bei der Meeresforschung begann Anfang des 20. Jahrhunderts. Die erste Sitzung der offiziellen Kommission fand 1976 statt.

Two men holding a fish

Das Ziel der Kommission sind langfristige und nachhaltige Erträge aus gemeinsamen Ressourcen.

Infographic: Groups of people linked together

Organisiert durch Arbeitsgruppen mit Fokus auf technische Maßnahmen, elektronische Berichterstattung und Bestandsanalysen. Sitzungen finden einmal im Jahr statt.

Kommission für die Fischerei in der Nordostregion (NEAFC)

Die NEAFC ist die Organisation, die für das Management des Nordostatlantiks zuständig ist. Das Ziel der NEAFC ist es, für die langfristige Erhaltung und optimale Ausnutzung der Fischereiressourcen in ihrem Gebiet zu sorgen, um nachhaltige Vorteile für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu erzielen.

1979

Wurde 1979 als Nachfolger der International Commission of the Northwest Atlantic Fisheries (ICNAF) gegründet.

Infographic fish in different sizes

Gilt für die meisten Fischereiressourcen im Nordwestatlantik, außer Lachs, Thunfisch, Wale und ortsgebundene Arten.

World map with dots showing member states of NAFO

12 Mitgliedsstaaten aus Nordamerika, Europa, Asien und der Karibik. Vier dieser Staaten sind Anrainerstaaten des von der NAFO abgedeckten Gebiets.

Kommission für die Fischerei im Nordostatlantik

Die NEAFC ist die Organisation, die für das Management des Nordostatlantiks zuständig ist. Das Ziel der NEAFC ist es, für die langfristige Erhaltung und optimale Ausnutzung der Fischereiressourcen in ihrem Gebiet zu sorgen, um nachhaltige Vorteile für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu erzielen.

1982

Trat im November 1982 in Kraft.

Flags: Norway, Iceland, EU, Denmark and Russia

Die Vertragsparteien sind Dänemark (für die Färöer-Inseln und Grönland), die EU, Island, Norwegen und die Russische Föderation.

ICES logo

Die NEAFC lässt sich vom ICES in wissenschaftlicher Hinsicht beraten.

Die regulatorische Kette

Die regulatorische Kette wird eingehalten, um zu gewährleisten, dass alle Aspekte des Kabeljaufangs sorgfältig erwogen und gehandhabt werden.

Die regulatorische Kette

Forschung und statistische Erhebungen
Empfehlungen für ICES-Quoten
Quotenverhandlungen mit relevantem Status
Mitwirkung beim Beratungsgremium für Fischereivorschriften
Vorschläge des Amts für Fischerei und der Sitzung bezüglich den Vorschriften des Ministeriums
Sitzung bezüglich Vorschriften
Das Ministerium für Handel, Industrie und Fischerei
Anpassungen der Vorschriften
Erfahrungen im Jahresverlauf

Die Kette hat keinen festen Anfang oder Ende, sondern sollte als ein kontinuierlicher Prozess betrachtet werden. Der Zeitrahmen der regulatorischen Kette beträgt etwa ein Kalenderjahr und beginnt dann von neuem.